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Das Deutsche Rote Kreuz rettet Menschen, hilft in Notlagen, bietet eine Gemeinschaft, steht den Armen und Bedürftigen bei und wacht über das humanitäre Völkerrecht – in Deutschland und in der ganzen Welt. Wir helfen, wo Hilfe benötigt wird und sind für Sie tagtäglich im Einsatz.

Das Deutsche Rote Kreuz in Lippe ist mit über 700 aktiven ehrenamtlichen Mitarbeitenden, über 860 hauptamtlich Mitarbeitenden und rund 11.000 Fördermitgliedern ein moderner sozialer Dienstleistungsverband mit drei Tochtergesellschaften. Wir helfen seit über 100 Jahren benachteiligten, kranken und sich in Not befindlichen Menschen.

Zu unserem breiten Aufgabenspektrum gehören u.a. Betreutes Wohnen, Tagespflege, Ambulante Pflege, Kindertagesstätten, Offene Ganztagsschulen, Frühförderung, Ergotherapie, Schulbegleitung, Lehrwesen, Katastrophenschutz, Sanitäts- und Betreuungsdienste, Jugendrotkreuz, Blutspenden, Migrationsberatung, Integrationsagentur, Seniorenreisen, Kleiderkammer, Fahrdienst, Hausnotrufdienst und vieles mehr.

25 Kitas, 10 Offene Ganztagsschulen, Ergotherapie, Frühförderung, Elternbesuchsdienst, Babysitterausbildung und mehr: Das DRK in Lippe hat für Kinder, Jugendliche und Familien einiges zu bieten!

Das Ehrenamt im Deutschen Roten Kreuz ist eine sinnstiftende Tätigkeit, die der Gemeinschaft hilft.

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Das Deutsche Rote Kreuz in Lippe ist ein moderner sozialer Dienstleistungsverband mit drei Tochtergesellschaften. Wir suchen engagierte und qualifizierte Mitarbeiter für unsere Arbeit. Bewerben Sie sich!

Fertig mit der Schule - und jetzt? Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst beim DRK in Lippe!

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Aktuelles

· Pressemitteilung

DRK-Generalsekretär Reuter zur Lage in Syrien: "Es fehlt fast alles für ein normales Leben"

Knapp sechs Jahre nach Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs bleibt die humanitäre Lage im Land prekär. Der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, Christian Reuter, sagte im Deutschlandfunk, in ganz Syrien fehle es an elementaren Dingen - auch dort, wo nicht gekämpft werde.

Mehr zur Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in Syrien und den Nachbarländern finden Sie hier: Syrien: Hilfe für die flüchtende Bevölkerung

Das DRK ruft dringend zu Spenden für die betroffenen Menschen auf

Das Interview können Sie hier nachhören: http://www.deutschlandfunk.de/lage-in-syrien-es-fehlt-fast-alles-fuer-ein-normales-leben.694.de.html?dram:article_id=376813

Das Interview in voller Länge:

Christoph Heinemann: In der kommenden Woche sollen in Kasachstan Gespräche über Syrien beginnen, moderiert von der russischen Regierung unter Beteiligung des Iran und der Türkei. Dazu hat sich jetzt der syrische Machthaber geäußert und es entbehrt nicht eines gewissen Zynismus, wenn ausgerechnet Baschar al-Assad in einem Interview sagt, Ziel sei es, Menschenleben zu retten und zu ermöglichen, dass humanitäre Hilfe in verschiedene Regionen in Syrien gelangen kann - vorausgesetzt, dass die Waffenruhe hält und im ganzen Land gilt. Diese Waffenruhe, die am 30. Dezember in Kraft trat, war von Russland und der Türkei ausgehandelt worden. Die Terrorbande IS und artverwandte Gruppen sind von den Gesprächen in Kasachstan, in Astana ausgenommen.

Wir haben gestern Abend Christian Reuter erreicht, den Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, der sich zurzeit in Syrien aufhält. Ich habe ihn zunächst gefragt, welchen Teil des Landes er bisher sehen konnte.

Christian Reuter: Bisher waren wir unterwegs in Damaskus. Wir sind noch auf dem Weg nach Homs und auch nach Tartus, also die Bereiche, in denen wir auch als DRK mit unseren Projekten aktiv sind.

Heinemann: In welchem Zustand befinden sich die Orte, die Sie haben sehen können? Reuter: Das ist natürlich unterschiedlich. Wenn Sie sich das alleine nur über das deutsche Fernsehen und über das Internet anschauen, dann haben Sie den Eindruck, dass dieses Land völlig zerstört ist. Man muss fairerweise das durchaus differenziert betrachten. Es gibt Bereiche in diesem Land so wie in Tartus an der Küste, an der Grenze zu Libanon, da hat der Krieg und der Bürgerkrieg keine Spuren hinterlassen. Es gibt Städte wie in Homs zum Beispiel, wo Teile der Stadt unbeschädigt sind, aber natürlich Teile der Stadt, der Altstadt völlig zerstört sind. Da haben Sie die Situation und das Gefühl, Sie wären in Deutschland in der Nachkriegszeit. Das ist ein durchaus differenziertes Bild.

Heinemann: Unter welchen Bedingungen leben die Menschen sowohl in den zerstörten als auch in den unbeschädigten Teilen des Landes?

Reuter: Sie müssen sich vorstellen, Syrien ist seit sechs Jahren in einem massiven Bürgerkrieg. Insofern ist die humanitäre Lage querbeet schwierig. In den Bereichen und in den Regionen, in denen Krieg herrscht, allemal natürlich schwieriger, aber auch in einer Stadt wie Damaskus ist das keine Selbstverständlichkeit, einfach zu leben. In Damaskus, einer Stadt mit mehreren Millionen Einwohnern, ist kriegsbedingt die Wasserversorgung unterbrochen. Das sind elementare Bedürfnisse, die damit nicht mehr sichergestellt werden können. Man kann sicherlich sagen, im Jahr sechs dieses schweren Bürgerkrieges ist die humanitäre Not und die humanitäre Lage für alle, gleich in welcher Region sie leben, sehr, sehr schwierig.

Heinemann: Abgesehen vom Trinkwasser, ist natürlich besonders wichtig, was fehlt vor allem?

Reuter: Nach meiner Erfahrung und nach meiner Einschätzung fehlt fast alles, was Sie für ein normales Leben irgendwo benötigen. Das fängt natürlich bei elementaren Bedürfnissen wie Wasser an. Das geht weiter über Strom, Dinge, die für uns selbstverständlich sind, die hier gar nicht oder nur stundenweise funktionieren. Das geht bis hin zu Dingen, die fehlen: Rollstühle, Babynahrung, Hygienematerial, Dinge, die für uns selbstverständlich sind, die Sie für ein elementares Leben benötigen, die aber hier in Syrien absolute Mangelware sind. Und alleine um das an einem ganz anderen, ganz zentralen und elementaren Punkt klar zu machen: Wir versorgen zusammen mit unserer Schwestergesellschaft, dem Roten Halbmond, fast fünf Millionen Syrer jeden Monat mit elementaren Grundnahrungsmitteln, ohne die die Menschen hier nicht überleben könnten. Die Bedürfnisse und der Bedarf ist riesig.

Heinemann: Heißt aber gleichzeitig, dass Hilfe von außen bei der Bevölkerung ankommt.

Reuter: Sie kommt definitiv an. Bei uns - das kann ich auch ganz eindeutig sagen; das ist das, was seit vielen Jahren bei uns Standard ist. Wir können nachverfolgen, jedes einzelne Paket, wo geht jedes Paket hin. Um Ihnen das einmal praktisch darzulegen: Auf jedem unserer Pakete, egal was sich dort drin befindet, gibt es eine sogenannte Tracking-Nummer. Das ist nicht anders als das, was wir in Deutschland auch haben, wenn wir Post versenden oder Pakete verfolgen. Wir können für jedes Paket den Weg in Syrien, in die Region, in die entsprechenden Bereiche nachverfolgen, und da wir mit dem Syrischen Roten Halbmond, unserer Schwestergesellschaft zusammenarbeiten, die vergleichbar aufgestellt ist wie das DRK in Deutschland, haben wir nicht nur die Technik zum Nachverfolgen; wir haben dann auch noch die Augen und die Augenzeugen und letztendlich auch diejenigen, die diese Hilfe direkt vor Ort übergeben.

Heinemann: Herr Reuter, ist die Lage inzwischen so, dass Ihre Helferinnen und Helfer in Syrien ungefährdet arbeiten können?

Reuter: Das wäre mein großer Wunsch und für bestimmte Bereiche kann man das auch sicherlich sagen. Aber man muss auch fairerweise sagen, in diesem Land herrscht Krieg - nicht überall und nicht gleich intensiv, aber letztendlich herrscht hier Krieg und ein Risiko für unsere Mitarbeiter, für unsere Freiwilligen und auch für die Mitarbeiter und Freiwilligen beim Syrischen Roten Halbmond ist bis heute da. Nach mittlerweile sechs Jahren Bürgerkrieg sind knapp 60 Freiwillige des Syrischen Roten Halbmondes umgekommen. Das heißt, wir können nun wirklich nicht behaupten, dass hier kein Risiko für die Menschen ist, und umso wichtiger und da bin ich auch wirklich froh und dankbar, dass trotzdem sich so viele Menschen und Freiwillige hier engagieren, trotz der individuellen Risiken.

Heinemann: Gibt es noch viele Menschen, die ihr Land verlassen möchten?

Reuter: Die große Mehrzahl der Flüchtlinge in Syrien sehen wir gar nicht. Wenn Sie sich vorstellen: Syrien ist ein Land in Friedenszeiten mit 22, 23 Millionen Einwohnern. Davon ist mittlerweile mehr als die Hälfte auf der Flucht. Die allermeisten, gut sieben Millionen, innerhalb des Landes. Der geringer Teil außerhalb, ein im Verhältnis zu den Zahlen hier in Syrien sicherlich geringster Teil in Europa. Natürlich: Wenn die Menschen keine Perspektive haben und wenn keine Lösung sich abzeichnet und letztlich auch, wenn die humanitären Bedürfnisse nicht befriedigt werden, dann besteht natürlich das Risiko, dass die Menschen sich wieder auf den Weg machen. Deswegen bin ich froh und dankbar. Wir haben durch die Bundesregierung jetzt in den letzten sechs Jahren mehr als 100 Millionen Euro im Kontext der Syrien-Hilfe an humanitären Hilfsmitteln bekommen. Das ist ganz wichtig, um, ich möchte nicht sagen, die Lage zu stabilisieren, aber zumindest das Allerschlimmste zu verhindern und letztendlich auch den Leuten und den Menschen hier in Syrien eine Perspektive des Lebens und nicht nur des Überlebens zu geben.

Heinemann: In der kommenden Woche sollen Syrien-Gespräche in Kasachstan beginnen unter russischer Aufsicht. Erwarten die Menschen, mit denen Sie sprechen konnten, eine dauerhafte Befriedung? Ist das überhaupt von Interesse, solche Gespräche?

Reuter: Das ist natürlich von Interesse, denn nach sechs Jahren Krieg wünschen sich die Menschen Frieden. Das ist das, was ein Urbedürfnis ist, und wenn Sie in einem solchen Konflikt über viele Jahre Leidtragende sind - und es ist ja gerade die Zivilbevölkerung, die hier Leid erträgt, ertragen muss -, ist der Wunsch nach Frieden natürlich das Wichtigste. Aber Astana ist weit weg. Viele Menschen hier in Syrien sind in erster Linie damit beschäftigt zu überleben, wie sie den Tag heil, sicher, gesund für sich selbst und ihre Familie bestreiten können. Insofern wird das natürlich hier registriert, aber nach sechs Jahren ist die Hoffnung, dass Astana die Lösung für diesen Kriegs- und Konfliktfall mit sich bringt, hier nicht besonders weit verbreitet.

Heinemann: Das war Christian Reuter, der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, der sich zurzeit in Syrien aufhält. Dort haben wir ihn gestern Abend erreicht.

Um zugewanderten Menschen mit geringen Deutschkenntnissen in Behördengesprächen zu unterstützen, hat der DRK Kreisverband Lippe e.V. in Kooperation mit der Stadt Detmold einen Sprachmittlerdienst eingerichtet.

Mit dem Fahrdienst bleiben Menschen trotz gesundheitlicher Einschränkungen mobil und können am Leben teilhaben.

Mit einer Fördermitgliedschaft unterstützen Sie dauerhaft die wichtige Rotkreuzarbeit des DRK in Lippe.

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Das Deutsche Rote Kreuz in Lippe ist mit dem Siegel „FABEL-haft familienfreundlich" ausgezeichnet worden. FABEL ist ein Verbund von 80 lippischen Unternehmen und dem Kreis Lippe. Das DRK Lippe fördert als FABEL-Mitglied familienfreundliche Strukturen nachhaltig.

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Von Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) über Jobrad-Leasing und Mitarbeitervorteile - das Spektrum an Benefits beim DRK in Lippe ist groß.

Das Deutsche Rote Kreuz in Lippe ist mit dem Siegel „FABEL-haft familienfreundlich" ausgezeichnet worden. FABEL ist ein Verbund von 80 lippischen Unternehmen und dem Kreis Lippe. Das DRK Lippe fördert als FABEL-Mitglied familienfreundliche Strukturen nachhaltig.

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Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist wichtig, weil sie humanitäre Hilfe leistet, medizinische Versorgung bietet, im Katastrophenschutz aktiv ist, Friedensförderung betreibt und soziale Unterstützung für benachteiligte Menschen bereitstellt. Sie trägt dazu bei, Leid zu verringern, Leben zu retten und die Lebensbedingungen von Menschen weltweit zu verbessern. Das Deutsche Rote Kreuz ist Bestandteil dieser internationalen Organisation, somit auch das DRK in Lippe.

Das Ehrenamt ist die Säule des Deutschen Roten Kreuzes. Ohne das Engagement der vielen ehrenamtlich tätigen Menschen wären der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sowie viele unserer gemeinsamen Projekte und Aufgaben so nicht möglich. Im DRK Lippe ist immer was los. In unseren 25 Ortsvereinen sind wir mit 750 Ehrenamtlichen füreinander und für andere da.